Demokratie als Revolte Zwischen Alltagsdiktatur und Globalisierung

Die Demokratie ist nicht nur eine Staats-, sondern auch eine Lebensform, die untrennbar mit der Revolte des Individuums verbunden ist. Sie beginnt mit dem Widerstand gegen Zwang und Unterdrückung, gründet auf Zweifel und Dialog und kämpft auf allen Ebenen gegen Ungerechtigkeit und Autoritarismus....

Full description

Bibliographic Details
Main Author: Pausch, Markus
Format: eBook
Language:German
Published: Baden-Baden Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG 2017
Edition:1. Auflage 2017
Subjects:
Online Access:
Collection: Nomos - Collection details see MPG.ReNa
LEADER 02068nmm a2200313 u 4500
001 EB001859747
003 EBX01000000000000001023843
005 00000000000000.0
007 cr|||||||||||||||||||||
008 190101 ||| ger
020 |a 9783845260457 
100 1 |a Pausch, Markus 
245 0 0 |a Demokratie als Revolte  |h Elektronische Ressource  |b Zwischen Alltagsdiktatur und Globalisierung  |c verfasst von Markus Pausch 
250 |a 1. Auflage 2017 
260 |a Baden-Baden  |b Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG  |c 2017 
300 |a 1 online resource 
653 |a Politische Theorie 
653 |a Political Theory & Philosophy 
653 |a Politische Kultur 
653 |a Political Culture 
041 0 7 |a ger  |2 ISO 639-2 
989 |b NOMOS  |a Nomos 
500 |a All_Marketing, NDS_Konsortium, PR0307, Paket Politikwissenschaft 2017 (eLibrary Paket) 
028 5 0 |a 10.5771/9783845260457 
776 |z 9783848719181 
856 4 0 |u https://doi.org/10.5771/9783845260457  |x Verlag  |3 Volltext 
082 0 |a 320 
082 0 |a 100 
520 |a Die Demokratie ist nicht nur eine Staats-, sondern auch eine Lebensform, die untrennbar mit der Revolte des Individuums verbunden ist. Sie beginnt mit dem Widerstand gegen Zwang und Unterdrückung, gründet auf Zweifel und Dialog und kämpft auf allen Ebenen gegen Ungerechtigkeit und Autoritarismus. Unter Bezugnahme auf das Denken von Albert Camus und Erich Fromm wird in diesem Buch eine Demokratietheorie der Revolte entworfen und an den gegenwärtigen Lebensverhältnissen in Europa geprüft. Dabei zeigen sich trotz aller Errungenschaften der Nachkriegszeit verschiedene Krisenphänomene. Nationalstaatliche Demokratien werden von autoritären Tendenzen und zunehmender sozialer Ungleichheit bedroht. Der Alltag der Menschen ist weiterhin von Diktaturerfahrungen geprägt. Bildungssysteme und Arbeitswelt lassen individuelle Revolten kaum zu, und die globalen Machtverhältnisse weisen keine demokratische Rückbindung auf. Diese Entwicklungen erfordern Demokratisierungsschritte auf allen Ebenen.