Sterben und Ehrenamt Eine Ethnographie der Ausbildung zur Sterbebegleitung

Sterben ist ein Phänomen, das keinem Gesellschaftsmitglied erspart bleibt. Oftmals zeigt es sich in der Gegenwartin Form eines langen, konfrontativen Verlaufs. Wird seine Bewältigung zum Problem, bieten Hospizvereine Sterbebegleitungen an. Diese ehrenamtliche Tätigkeit wird in Vorbereitungskursen zu...

Full description

Bibliographic Details
Main Author: Pierburg, Melanie
Format: eBook
Language:German
Published: Bielefeld Transcript 2021, 2021
Series:Care - Forschung und Praxis
Subjects:
Online Access:
Collection: JSTOR Open Access Books - Collection details see MPG.ReNa
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260 |a Bielefeld  |b Transcript  |c 2021, 2021 
300 |a 259 pages 
505 0 |a Cover -- Inhalt -- 1. Einleitung -- Theoretischer Teil -- 2. Sterben, Hospiz und Forschung:Das sozialwissenschaftliche Vorlaufen in den Tod -- 3. Das lange Sterben und die Privatisierung der Ambivalenz -- 3.1 Sterben und Statistik -- 3.2 Sterben und sein Verlauf in der Soziologie -- 3.3 Sterben als präexitales Produkt der Kultur -- 3.4 Sterben und Umgang mit Ambivalenz -- 3.5 Exkurs: Die Modellierung des Sterbens -- 3.6 Sterben und zivilgesellschaftliches Engagement: Die Hospizbewegung -- 3.7 Das postmoderne Sterben und der Beitrag dieser Untersuchung 
505 0 |a 9.1 Hospizarbeit: Individualisierte Moribunde und die Last des guten Sterbens? -- Literarischer Teil -- 10. Ein autofiktionaler Schreibversuch -- 10.1 Das Feld Hospizausbildung und die Wirklichkeiten der Begleitung -- 10.2 Gesellschaft und Begleitung -- 11. Fazit -- 12. Literaturverzeichnis 
505 0 |a 7.1 Die phänomenologische Perspektive: Symbole und Rituale -- 7.2 Das symbolische Arrangement: Die Mitte und der Kreis -- 7.3 Das rituelle Arrangement: Einlassen und Offenbaren -- 7.4 Der rituelle Übergang: Das verlorene Schaf und die Mission -- 8. Die Hermeneutik der Sterbebegleitung: Herausforderungen des existenziellen Auslegens -- 8.1 Das Curriculum: Jesus und der Weg in den Tod -- 8.2 Die Kurspraktiken: Sterben und die Arbeit am flüchtigen Wir -- 8.3 Exkurs: Der Praxisschock und das echte Sterben -- 9. Spiel des Sterbens: Soziales Handeln und die Frage nach Anfang oder Ende 
505 0 |a 4. Ethnographische Zugänge zur Vermittlung des Sterbens und seiner Begleitung -- 4.1 Südfrüchte: Der Facettenreichtum der qualitativen Sozialforschung -- 4.2 Zitronen und Ethnographie: Eine herausfordernde Forschungspraxis -- 4.3 In die Zitrone gebissen: Die ethnographische Erforschung eines Hospizkurses -- Empirischer Teil -- Überblick über die Protagonisten und Protagonistinnen sowie die Struktur des Hospizkurses -- 5. Der Kurs: Erntedank-Mitte, sprechender Stein und das Gemälde der sterbenden Geliebten -- 5.1 Fallanalyse: Der erste Kursabend 
505 0 |a 5.2 Die dramaturgische Anrufung von aktualer Identität und Unbestimmtheit -- 6. Das Wie der Wissensvermittlung: Gemeinschaftliche Assoziationsräume -- 6.1 Vorbereitungspraktiken -- ACDC und Kürbissuppe -- 6.2 Einstellungspraktiken -- Wechselnde Pfade und das Gebet eines Seniors -- 6.3 Orientierungspraktiken -- Organisation und Organisieren -- 6.4 Vermittlungspraktiken -- Sterbephasen und Handmassagen -- 6.5 Vergemeinschaftungspraktiken -- Floskeln und Fürsorge -- 6.6 Die Mikrosoziologie des Kurses -- 7. Buddha-Figuren und künstliche Rosen -- die Banalität der großen Transzendenz 
653 |a Volunteer workers in terminal care 
653 |a Death 
653 |a SOCIAL SCIENCE / Sociology / General 
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520 |a Sterben ist ein Phänomen, das keinem Gesellschaftsmitglied erspart bleibt. Oftmals zeigt es sich in der Gegenwartin Form eines langen, konfrontativen Verlaufs. Wird seine Bewältigung zum Problem, bieten Hospizvereine Sterbebegleitungen an. Diese ehrenamtliche Tätigkeit wird in Vorbereitungskursen zum Gegenstand von Bildungspraktiken. Wie wird das Begleiten vermittelt, welche Bedeutungen erhält das Sterben und welcher gesellschaftliche Umgang mit der Endlichkeit wird dabei sichtbar? Diese ethnographische Studie widmet sich einem sozialen Bereich, der explizit macht, was in verwandten Feldern implizit bleibt