Finanzwirtschaftliche Konsequenzen beim Uebergang auf das Ursprungslandprinzip im Europaeischen Binnenmarkt Eine Untersuchung am Beispiel des unvollkommenen oligopolistischen Neufahrzeugmarktes

Bei der Frage nach der Harmonisierung der Mehrwertsteuersätze in der EU wird oft das Argument des auf ein niedriges Niveau führenden Steuerwettbewerbs angeführt. Der Autor untersucht am Beispiel des EG-Neufahrzeugmarktes die Konsequenzen von Steuersatzdifferentialen bei einem Übergang zum Ursprungsl...

Full description

Bibliographic Details
Main Author: Ermschel, Ulrich
Format: eBook
Published: Bern Peter Lang International Academic Publishing Group 1999
Series:Finanzwissenschaftliche Schriften
Subjects:
Online Access:
Collection: Directory of Open Access Books - Collection details see MPG.ReNa
Description
Summary:Bei der Frage nach der Harmonisierung der Mehrwertsteuersätze in der EU wird oft das Argument des auf ein niedriges Niveau führenden Steuerwettbewerbs angeführt. Der Autor untersucht am Beispiel des EG-Neufahrzeugmarktes die Konsequenzen von Steuersatzdifferentialen bei einem Übergang zum Ursprungslandprinzip. Aus der ausführlichen Beschreibung des Neufahrzeugmarktes läßt sich eine Unterstellung des von Stackelberg-Modells für die modelltheoretische Analyse ableiten. Es zeigt sich, daß Steuersatzvariationen zur Steigerung von Steuereinnahmen und zur Stützung heimischer Produktion ein unsicheres Mittel sind. Abschließend wird die preistheoretische Untersuchung mittels Aussagen der Wissenschaftstheorie kritisch hinterfragt.
Item Description:Creative Commons (cc), https://creativecommons.org/licenses/by/4.0
Physical Description:1 electronic resource (144 p.)
ISBN:b13784