Fiktionen im Recht

Als "syphilis of the law" (Bentham) und "Krücken" (Jhering) verdammt, wird seit über 2000 Jahren immer wieder die Ausrottung von Rechtsfiktionen gefordert. Genauso leidenschaftlich werden sie aber auch als höchst wertvoll verteidigt und sogar zur Grundlage des Rechts (Kelsen)...

Full description

Bibliographic Details
Main Author: Albrecht, Kristin Y.
Format: eBook
Language:German
Published: Baden-Baden Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG 2020
Edition:1. Auflage 2020
Subjects:
Online Access:
Collection: Nomos - Collection details see MPG.ReNa
LEADER 01814nmm a2200301 u 4500
001 EB001957677
003 EBX01000000000000001120579
005 00000000000000.0
007 cr|||||||||||||||||||||
008 210219 ||| ger
020 |a 9783748910107 
100 1 |a Albrecht, Kristin Y. 
245 0 0 |a Fiktionen im Recht  |h Elektronische Ressource  |c verfasst von Kristin Y. Albrecht 
250 |a 1. Auflage 2020 
260 |a Baden-Baden  |b Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG  |c 2020 
300 |a 1 online resource 
653 |a Law & Society, Sociology of Law 
653 |a Rechtssoziologie, Rechtspolitik 
041 0 7 |a ger  |2 ISO 639-2 
989 |b NOMOS  |a Nomos 
500 |a All_Marketing, NDS_Konsortium, PR0307, Open Access, Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie, Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie 2020 (eLibrary Paket) 
028 5 0 |a 10.5771/9783748910107 
776 |z 9783848776276 
856 4 0 |u https://doi.org/10.5771/9783748910107  |x Verlag  |3 Volltext 
082 0 |a 320 
082 0 |a 340 
082 0 |a 300 
520 |a Als "syphilis of the law" (Bentham) und "Krücken" (Jhering) verdammt, wird seit über 2000 Jahren immer wieder die Ausrottung von Rechtsfiktionen gefordert. Genauso leidenschaftlich werden sie aber auch als höchst wertvoll verteidigt und sogar zur Grundlage des Rechts (Kelsen) erklärt. Wie passt das zusammen?Kristin Albrecht zeigt auf Grundlage einer historischen und rechtsvergleichenden Analyse, dass man im Recht nicht "der Rechtsfiktion" begegnet, sondern drei unterschiedlichen Typen: Den fiktiven Annahmen, den fiktiven Personen und den fiktiven Rechtsinstituten. Sie entwickelt diese Typen mit philosophischer Gründlichkeit und diskutiert anschließend, was "so troubling" bzw. "beneficial and useful" (Blackstone) an ihnen ist.