Der Rinderhandel im Hochstift Bamberg in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Struktur, Entwicklung und die Aushandlung der normativen Rahmenbedingungen zwischen Obrigkeit und Marktakteuren

In dieser Arbeit wird der frühneuzeitliche Rinderhandel erstmals umfassend untersucht und dabei die Verkettung von Ökonomie und Herrschaft aufgezeigt. Die aufgrund naturräumlicher Unterschiede und saisonaler Nutzungszyklen anfallenden Transfers wickelten insbesondere jüdische Händler ab. Regelm...

Full description

Bibliographic Details
Main Author: Schenker, Andreas
Format: eBook
Language:German
Published: Baden-Baden Ergon-Verlag 2020
Edition:1. Auflage 2020
Subjects:
Online Access:
Collection: Nomos - Collection details see MPG.ReNa
LEADER 02116nmm a2200337 u 4500
001 EB001956761
003 EBX01000000000000001119663
005 00000000000000.0
007 cr|||||||||||||||||||||
008 210127 ||| ger
020 |a 9783956506512 
100 1 |a Schenker, Andreas 
245 0 0 |a Der Rinderhandel im Hochstift Bamberg in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts  |h Elektronische Ressource  |b Struktur, Entwicklung und die Aushandlung der normativen Rahmenbedingungen zwischen Obrigkeit und Marktakteuren  |c verfasst von Andreas Schenker 
250 |a 1. Auflage 2020 
260 |a Baden-Baden  |b Ergon-Verlag  |c 2020 
300 |a 1 online resource 
653 |a 18th century 
653 |a 18. Jahrhundert 
653 |a Cultural History 
653 |a Kulturgeschichte 
653 |a Regionalgeschichte 
653 |a Regional History 
041 0 7 |a ger  |2 ISO 639-2 
989 |b NOMOS  |a Nomos 
500 |a All_Marketing, NDS_Konsortium, PR0307, Paket Geschichte 2020, Stadt und Region in der Vormoderne, Stadt und Region in der Vormoderne 2020 (eLibrary Paket) 
028 5 0 |a 10.5771/9783956506512 
776 |z 9783956506505 
856 4 0 |u https://doi.org/10.5771/9783956506512  |x Verlag  |3 Volltext 
082 0 |a 900 
082 0 |a 320 
520 |a In dieser Arbeit wird der frühneuzeitliche Rinderhandel erstmals umfassend untersucht und dabei die Verkettung von Ökonomie und Herrschaft aufgezeigt. Die aufgrund naturräumlicher Unterschiede und saisonaler Nutzungszyklen anfallenden Transfers wickelten insbesondere jüdische Händler ab. Regelmäßig wurden magere Ochsen aus den Mittelgebirgen in die fruchtbaren Flussauen verkauft, dort gemästet und anschließend in die Städte mit ihrem wachsenden Fleischkonsum geliefert.Landwirte, Metzger, Händler und Obrigkeit rangen intensiv um die Regulierung des Handels. Forderungen nach Exportbeschränkungen setzten sich allein während Teuerungskrisen durch. Eine Diskursanalyse belegt, dass die Obrigkeit zunehmend handlungsfähiger und -williger wurde und wie sich der handelspolitische Diskurs zu liberalisieren begann.