Privilegierungen im Internet Grundlagen, wettbewerbsrechtliche Vorgaben und normative Konsequenzen im Diskurs um die Netzneutralität

Privilegierungen im Internet wie "zero rating" oder "Spezialdienste" sind als Produktdifferenzierungen Ausdruck der wettbewerbsverfassten Marktwirtschaft. Im Diskurs um Netzneutralität, im Sinne einer unterschiedslosen Behandlung von Daten, wird jedoch vielfach eine Regulierung...

Full description

Bibliographic Details
Main Author: Jarass, Lorenz W.
Format: eBook
Language:German
Published: Baden-Baden Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG 2019
Edition:1. Auflage 2019
Subjects:
Online Access:
Collection: Nomos - Collection details see MPG.ReNa
LEADER 02102nmm a2200289 u 4500
001 EB001886298
003 EBX01000000000000001049665
005 00000000000000.0
007 cr|||||||||||||||||||||
008 191205 ||| ger
020 |a 9783845290584 
100 1 |a Jarass, Lorenz W. 
245 0 0 |a Privilegierungen im Internet  |h Elektronische Ressource  |b Grundlagen, wettbewerbsrechtliche Vorgaben und normative Konsequenzen im Diskurs um die Netzneutralität  |c verfasst von Lorenz W. Jarass 
250 |a 1. Auflage 2019 
260 |a Baden-Baden  |b Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG  |c 2019 
300 |a 1 online resource 
653 |a Wettbewerbsrecht / Kartellrecht 
653 |a Competition Law & Antitrust Law 
041 0 7 |a ger  |2 ISO 639-2 
989 |b NOMOS  |a Nomos 
500 |a All_Marketing, NDS_Konsortium, PR0307, Paket Zivilrecht 2019, Heidelberger Schriften zum Wirtschaftsrecht und Europarecht, Heidelberger Schriften zum Wirtschaftsrecht und Europarecht 2019 (eLibrary Paket) 
028 5 0 |a 10.5771/9783845290584 
776 |z 9783848748402 
856 4 0 |u https://doi.org/10.5771/9783845290584  |x Verlag  |3 Volltext 
082 0 |a 700 
082 0 |a 340 
520 |a Privilegierungen im Internet wie "zero rating" oder "Spezialdienste" sind als Produktdifferenzierungen Ausdruck der wettbewerbsverfassten Marktwirtschaft. Im Diskurs um Netzneutralität, im Sinne einer unterschiedslosen Behandlung von Daten, wird jedoch vielfach eine Regulierung über den als unzureichend eingeschätzten bestehenden Rechtsrahmen hinaus gefordert.Ausgehend von den begrifflichen, technischen, rechtspolitischen und ökonomischen Grundlagen zeigt die Arbeit gleichwohl, dass sich das allgemeine Wettbewerbsrecht, insbesondere die Missbrauchskontrolle, als tauglicher und ausreichender Rechtsrahmen erweist.Dieser Befund büßt auch nach dem Erlass der Verordnung 2015/2120/EU ("Offenes-Internet") seine Aktualität nicht ein. Vielmehr legt die Arbeit dar, wie beide Regime ineinandergreifen und für welche Fallgruppen ein Rückgriff auf das allgemeine Wettbewerbsrecht angezeigt ist.