Demokratie in der Mediengesellschaft

Der Geltungsanspruch der Demokratie erfordert es, dass sich die Bürgerinnen und Bürger im Sinne Kants als Autorinnen und Autoren der Gesetze und Institutionen betrachten können, denen sie sich selbst unterwerfen. Dieser regulativen Kernidee der Moderne ist dieses Buch gewidmet. Es konzentriert sich...

Full description

Bibliographic Details
Other Authors: Imhof, Kurt (Editor), Blum, Roger (Editor), Bonfadelli, Heinz (Editor), Jarren, Otfried (Editor)
Format: eBook
Language:German
Published: Wiesbaden VS Verlag für Sozialwissenschaften 2006, 2006
Edition:1st ed. 2006
Series:Mediensymposium
Subjects:
Online Access:
Collection: Springer eBooks 2005- - Collection details see MPG.ReNa
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100 1 |a Imhof, Kurt  |e [editor] 
245 0 0 |a Demokratie in der Mediengesellschaft  |h Elektronische Ressource  |c herausgegeben von Kurt Imhof, Roger Blum, Heinz Bonfadelli, Otfried Jarren 
250 |a 1st ed. 2006 
260 |a Wiesbaden  |b VS Verlag für Sozialwissenschaften  |c 2006, 2006 
300 |a 384 S.  |b online resource 
505 0 |a Die thematische Verschränkung nationaler Öffentlichkeiten in Europa und die Qualität transnationaler politischer Kommunikation -- Deliberation und transnationale Öffentlichkeit. Eine Prozessperspektive demokratischer Öffentlichkeit -- Wandel alternativer Öffentlichkeit. Eine Fallstudie zur tageszeitung (taz) -- Publizistisches Angebot auf Lokal- und Regionalzeitungsmärkten und das Pressekartellrecht in der Schweiz und in Deutschland: Eine medienökonomische Analyse -- Wandlungsprozesse politischer Öffentlichkeit - Zur „Entgrenzung“ lokaler, nationaler und alternativer Kommunikationsinfrastrukturen -- Klüfte: Partizipationsbefähigung und Motivation -- Die digitale Spaltung der Gesellschaft: Zur politikorientierten Nutzung des Internet und der traditionellen Medien in den sozialen Milieus -- Das Internet als politischesInformationsmedium. Eine aktuelle Bestandsaufnahme --  
505 0 |a Partizipation und Deliberation in der Versammlungsdemokratie. Schweizer Landsgemeinden mit Kommunikationsdefiziten? -- Die kritische Masse der Medien: Massenmedien und deliberative Demokratie. Skizze zu einer analytischen Umsetzung -- Mediennutzung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund: Inklusion oder Exklusion? -- Eine wundervolle Utopie? -- Das Konzept „Digitale Spaltung“ -3- ein modernisierungstheoretisch begründeter Ansatz, der an der Wirklichkeit vorbeigeht? Ein Kommentar zu den Beiträgen und eine Kritik des Konzepts 
505 0 |a Neue Interdependenzen von Politik und Medien: Medialisierung -- Öffentlichkeit und politische Entscheidungsfindung - Problemlösungsmechanismen im Spannungsfeld öffentlicher Moralisierung, politischer Gesetzgebung und wirtschaftlicher Selbststeuerung -- Medialisierung von Wahlkämpfen und die Folgen für das Wählerverhalten -- Professionelle Kommunikationsdienstleister - ein neuer Akteurstyp in der strategischen politischen Kommunikation? -- PolitischeKommunikationsberater: Chance oder Gefahr für die Demokratie? -- Demokratie und moralische Führerschaft. Die Funktion praktischer Kritik für den Prozess partizipativer Demokratie -- Zur Entzauberung von Medialisierungseffekten: Befunde zur Interdependent von Politik und Medien im intermediären System -- Entgrenzung der Wirtschaft — Entgrenzung der Politik: Entgrenzte Demokratie? -- Transnationale Öffentlichkeiten - analytische Dimensiones normative Standards, sozialkulturelle Produktionsstrukturen --  
653 |a Communication 
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653 |a Political science 
700 1 |a Blum, Roger  |e [editor] 
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520 |a Der Geltungsanspruch der Demokratie erfordert es, dass sich die Bürgerinnen und Bürger im Sinne Kants als Autorinnen und Autoren der Gesetze und Institutionen betrachten können, denen sie sich selbst unterwerfen. Dieser regulativen Kernidee der Moderne ist dieses Buch gewidmet. Es konzentriert sich dabei auf drei Differenzierungsdynamiken in der modernen Gesellschaft. Eine tief greifende Veränderung der Gesellschaftsstruktur in ihrer funktionalen Differenzierung in Gestalt der Ausbildung eines Mediensystems mit seinen Selektions-, Interpretations- und Inszenierungslogiken und den damit verbundenen neuen Interdependenzen zwischen den Teilsystemen und ihren Organisationen (Medialisierungseffekte). Eine tief greifende Veränderung der Gesellschaftsstruktur in ihrer stratifikatorischen Differenzierung durch die gewachsene Ungleichheit hinsichtlich ökonomischen, sozialen und kulturellen Kapitals verbunden mit einer neuen Abschichtung der Partizipationsmotivation und -chancen der Bürgerinnen und Bürger (etwa Wissensklüfte). Eine tief greifende Veränderung der Gesellschaftsstruktur in ihrer segmentären Differenzierung durch die äußere und innere Tangierung des national- und rechtsstaatlichen Ordnungsprinzips in Gestalt einer Globalisierung der Wirtschaft und einer neuen transnationalen "Kabinettspolitik" (Mehrebenenpolitik) ohne nachwachsende Öffentlichkeit