Berührbarkeit als conditio humana emotionale Phänomene in Hannah Arendts politischem Denken

Hannah Arendts leidenschaftliches Denken offenbart sich in ihrem Werk u.a. durch die häufige Nennung emotionaler Phänomenen wie Wut, Liebe, Mut oder Mitleid. Bislang wurde diese affektive Argumentationsebene jedoch nicht systematisch untersucht. Héla Hecker argumentiert dafür, dass Arendt Gefühle un...

Full description

Bibliographic Details
Main Author: Hecker, Héla
Format: eBook
Language:German
Published: Bielefeld Transcript 2021, [2021]
Series:Praktiken der Subjektivierung
Subjects:
Online Access:
Collection: JSTOR Open Access Books - Collection details see MPG.ReNa
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300 |a 249 pages 
505 0 |a 3.3.1 Subjekt und Person als "what" und "who" -- 3.3.2 Politisierung durch Liebe zur Welt -- 3.3.3 Dynamische Übergänge -- 4. Thaumazein und politische Urteilsfindung -- 4.1 Thaumazein als Erfahrung -- 4.2 Die politische Rolle des Philosophen -- 4.3 Thaumazein als politisches Ereignis -- 4.4 Berührbarkeit der politischen Philosophin Hannah Arendt -- 4.5 Pluralität Fühlen -- 5. Ein letztes Wort zum Weltverlust -- 5.1 Moderner Weltverlust -- 5.2 Ver-Wüstung -- 5.3 Wüstenoase -- Dank -- Bibliografie -- Primärquellen -- Sekundärliteratur -- Quellen und Anmerkungen 
505 0 |a Cover -- Inhalt -- 1. Einleitung -- 1.1 Mit Arendt in die Gefühlswelt -- 1.2 Berührbarkeit und Weltzugang -- 1.3 Einige Anmerkungen -- 2. Emotionale Phänomene und Weltbezug -- 2.1 Hannah Arendts implizite Affektlehre. Zwischen Berührbarkeit und der Herstellung von Gefühlen -- 2.1.1 Rahel Varnhagen. Lebensgeschichte einer deutschen Jüdin aus der Romantik -- 2.1.2 On Revolution -- 2.1.3 Politische Instrumentalisierung der Gefühle -- 2.2 Kriterien des Politischen bei Hannah Arendt -- 2.2.1 Öffentliches Erscheinen -- 2.2.2 Artikulation -- 2.2.3 Pluralität -- 2.2.4 Miteinandersein 
505 0 |a 2.2.5 Freiheit -- 2.2.6 Temporalität -- 2.2.7 Fragiler Schutz -- 2.3 Erlösung aus der Isolation durch Liebe -- 2.3.1 Entstehungsgeschichte -- 2.3.2 Thematik der Dissertation -- 2.3.3 Isolation -- Begehren -- Glückseligkeit und Verlustangst -- 2.3.4 Auswege aus der Isolation: cupiditas und caritas -- 2.3.5 Ich-Selbst -- 2.3.6 Ich-Gott -- 2.3.7 Ich-Nächster -- 2.3.8 Ich-Welt -- 2.3.9 Die Relevanz der Liebe für das menschliche Zusammenleben -- 2.4 Weltverlust und Repetition: Entsetzen-Schmerz-Rache -- 2.4.1 Strukturelle Voraussetzungen: Isolation, Einsamkeit, Alleinsein -- 2.4.2 Schock-Grauen-Angst 
505 0 |a 2.4.3 Schmerz -- 2.4.4 Repetition und Rache -- 2.5 Welt-Gewinn und Neuanfang: Vergeben-Versprechen-Mut -- 2.5.1 Vergeben -- 2.5.2 Versprechen -- 2.5.3 Mut -- 2.6 Emotionale Phänomene und die Möglichkeit der Berührung -- 3. Politiken der Berührbarkeit -- 3.1 Wer einer ist -- 3.1.1 Der Unterworfene -- 3.1.2 "What" versus "Who" -- 3.1.3 Der Handelnde als Erleidende -- 3.1.4 Autorschaft und Geschichte -- 3.2 Zerstörung -- 3.2.1 Die Zerstörung der juristischen Person -- 3.2.2 Die Zerstörung der moralischen Person -- 3.2.3 Die Zerstörung der Individualität -- 3.3 Vom Subjekt zur Person 
600 1 4 |a Arendt, Hannah / 1906-1975 
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653 |a Social sciences / Philosophy 
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520 |a Hannah Arendts leidenschaftliches Denken offenbart sich in ihrem Werk u.a. durch die häufige Nennung emotionaler Phänomenen wie Wut, Liebe, Mut oder Mitleid. Bislang wurde diese affektive Argumentationsebene jedoch nicht systematisch untersucht. Héla Hecker argumentiert dafür, dass Arendt Gefühle und Affekte nicht als per se apolitisch, sondern als welteröffnende bzw. -verschließende Artikulationen einer grundsätzlich menschlichen Berührbarkeit bewertet. Das Politische ist der Bereich, in dem diese Berührbarkeit als conditio humana frei und geschützt gelebt werden kann. Gleichzeitig bürgt die Fähigkeit, sich vom Anderen und von der Welt berühren zu lassen, für die Möglichkeit von Freiheit und Neubeginn