Der doppelte Strafstaat Die Krise des modernen Strafrechts in vergleichend-historischer Perspektive. Aus dem Englischen übersetzt von Alexander Mayr und Sascha Ziemann

Die Arbeit beschäftigt sich mit der massiven, oft willku¨rlichen und ständig wachsenden Strafmacht von Staaten, die sich vermeintlich dem rechtlich-politischen Projekt westlich-liberaler Demokratien verschrieben haben. Die normalisierte Ausu¨bung von Strafgewalt in den Strafsystemen dieser aufgeklär...

Full description

Bibliographic Details
Main Author: Dubber, Markus D.
Other Authors: Mayr, Alexander (Translator), Ziemann, Sascha (Translator)
Format: eBook
Language:German
Published: Berlin Duncker & Humblot 2022
Edition:1st ed
Series:Recht und Philosophie
Subjects:
Online Access:
Collection: Duncker & Humblot eBooks 2007- - Collection details see MPG.ReNa
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520 |a Die Arbeit beschäftigt sich mit der massiven, oft willku¨rlichen und ständig wachsenden Strafmacht von Staaten, die sich vermeintlich dem rechtlich-politischen Projekt westlich-liberaler Demokratien verschrieben haben. Die normalisierte Ausu¨bung von Strafgewalt in den Strafsystemen dieser aufgeklärt-modernen Staaten objektiviert tagtäglich genau die Personen, auf deren Autonomie als Rechtssubjekte die Legitimation staatlicher Macht insgesamt beruhen soll. -- Um das volle Ausmaß der Krise des Strafrechts in scheinbar liberalen Staaten zu verstehen, wendet sich der Autor in diesem Buch der historischen und vergleichenden Analyse zu. Nur so können wir die Urspru¨nge dieser Krise in den Urspru¨ngen des liberalen rechtlich-politischen Projekts selbst erkennen und gleichzeitig sehen, wie sie sich in verschiedenen, an diesem Projekt beteiligten Staaten unterschiedlich manifestiert hat, vom US-amerikanischen »War on Crime« bis zur ahistorischen Selbstgefälligkeit der deutschen Strafrechtswissenschaft. / »The Dual Penal State«: The work addresses one of today’s most pressing social and political issues: the rampant, at best haphazard, and ever-expanding use of penal power by states ostensibly committed to the enlightenment-based legal-political project of Western liberal democracy. At bottom, this crisis of modern penality is a crisis of the liberal project itself; the penal paradox is merely the sharpest formulation of the general paradox of power in a liberal state: the legitimacy of state sovereignty in the name of personal autonomy