Ökonomische Analyse der Bilanzierung von Kapitalgesellschaftsverschmelzungen nach § 24 UmwG

Obwohl Verschmelzungen wichtige Transaktionen im Rahmen von Unternehmensreorganisationen darstellen, ist ihre bilanzielle Abbildung keineswegs eindeutig geregelt. Mit dem in § 24 UmwG verankerten Wahlrecht, entweder die Buchwerte fortzuführen oder aber Anschaffungswerte anzusetzen, hat der Gesetzge...

Full description

Bibliographic Details
Main Author: Langecker, Alexander
Corporate Author: Nomos eLibrary (Online service)
Format: eBook
Language:German
Published: Baden-Baden Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG 2009
Edition:1. Auflage 2009
Series:Finanz- und Rechnungswesen
Subjects:
Online Access:
Collection: Nomos - Collection details see MPG.ReNa
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300 |a 341 S.  |b online resource 
505 0 |a Abbildungsverzeichnis -- Abkürzungsverzeichnis -- Symbolverzeichnis -- 1. Problemstellung -- 2.1 Begriff und Formen -- 2.2 Zu gewährende Gegenleistung -- 2.3 Ablauf einer Verschmelzung -- 2.4.1 Bilanzierung beim übertragenden Rechtsträger -- 2.4.2 Bilanzierung beim übernehmenden Rechtsträger -- 2.4.3 Maßgeblichkeit der Handels- für die Steuerbilanz -- 3.1.1 Ursprung, Interpretationen und Bilanzierung -- 3.1.2 Verrechnung von Verschmelzungsdifferenzen -- 3.1.3 Zwischenzusammenfassung -- 3.2.1 Implikationen bezüglich des Bilanzansatzes -- 3.2.2 Bewertung des übernommenen Vermögens -- 3.3 Zwischenergebnis und Implikationen -- 4.1 Verschmelzungen und IFRS 3 -- 4.2.1 Bestimmung des Erwerbers -- 4.2.2 Ansatz und Bewertung -- 4.2.3 Goodwill und »Excess over costs« -- 4.2.4 Folgebewertung des Goodwills -- 4.2.5 Ergänzende Informationspflichten -- 4.3 Verschmelzung als Transaction under Common Control -- 4.4.1 Exposure Drafts 2005 -- 4.4.2 Near-final Draft 2007 -- 4.5 Vorbildfunktion der internationalen Bilanzierung? -- 5.1.1 Bilanzrecht und ökonomische Analyse -- 5.1.2 Kapitalgeber als relevante Konsensteilnehmer -- 5.1.3 Weiteres Vorgehen -- 5.2.1 Theoretische Grundlagen der Informationsvermittlung -- 5.2.2 Verschmelzungsbilanzierung und Vermögensausweis -- 5.2.3 Verschmelzungsbilanzierung und Gewinnermittlung -- 5.2.4 Zwischenfazit -- 5.3.1 Problematik und Vorgehen -- 5.3.2 Verschmelzungsbilanzierung und Eigenkapitalgeberinteressen -- 5.3.3 Möglicher Lösungsansatz -- 5.3.4 Konsensfähigkeit aus Gläubigersicht -- 5.4 Ergebnis -- 6. Thesenförmige Zusammenfassung -- Literaturverzeichnis 
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520 |a Obwohl Verschmelzungen wichtige Transaktionen im Rahmen von Unternehmensreorganisationen darstellen, ist ihre bilanzielle Abbildung keineswegs eindeutig geregelt. Mit dem in § 24 UmwG verankerten Wahlrecht, entweder die Buchwerte fortzuführen oder aber Anschaffungswerte anzusetzen, hat der Gesetzgeber nur eine rudimentäre Regelung getroffen. Entsprechend vielfältig sind die in der Literatur vorzufindenden Kommentarmeinungen zur Verschmelzungsbilanzierung, wobei vor allem juristisch geprägte Argumentationsweisen dominieren, während ökonomische Überlegungen nur am Rande angestellt werden. Dies ist umso verwunderlicher als die Verschmelzungsbilanzierung nicht nur der Informationsvermittlung dient, sondern auch Ausschüttungskonsequenzen hat und die Kompetenzabgrenzung über die im Unternehmen gebundenen Ressourcen beeinflusst. Der Autor analysiert deswegen die vorliegenden Kommentarmeinungen zunächst und umfassend vor dem Hintergrund der Informations- und Ausschüttungsbemessungsfunktion. Dabei nimmt er insbesondere auch Bezug auf die internationale Diskussion um die Abbildung von business combinations.