Tod im Staatsrecht Sterben in der Demokratie. Befehl, Erlaubnis, Vermeidung, Folgen – Überwindung?

Tod ist für alle Menschen das sicherste Ereignis ihres Lebens, die schwerste ihnen – und ihrem Staat – drohende Gefahr. Gerade die Demokratie, welche auf diesen Individuen ruht, muss daher, in ihrer Verfassung, (wenigstens Grundzüge für) eine rechtliche Todesordnung bieten. -- Bisher gibt es dafür n...

Full description

Bibliographic Details
Main Author: Leisner, Walter
Format: eBook
Language:German
Published: Berlin Duncker & Humblot 2016
Edition:1st ed
Series:Schriften zum Öffentlichen Recht
Subjects:
Online Access:
Collection: Duncker & Humblot eBooks 2007- - Collection details see MPG.ReNa
Description
Summary:Tod ist für alle Menschen das sicherste Ereignis ihres Lebens, die schwerste ihnen – und ihrem Staat – drohende Gefahr. Gerade die Demokratie, welche auf diesen Individuen ruht, muss daher, in ihrer Verfassung, (wenigstens Grundzüge für) eine rechtliche Todesordnung bieten. -- Bisher gibt es dafür nur wenig deutliche Ansätze. Kommen muss diese Ordnung aus Verfassungs-Grundentscheidungen (Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit, Religionsfreiheit). -- Zu ordnen sind: Todeseintritt, Todesursachen (Todesstrafe, »Sterben lassen«, Suizid), Todesfolgen (Andenkensschutz, Ende von Rechtsbindungen, Erbrecht). -- Mehr, intensivere Todesordnung! Und ein Nachdenken über ein Sterben des Staates! / »›Death‹ in Constitutional Law« -- Death is the most terrible – and most certain event for all Human Beings. It should be ruled, in it's central issues, by Constitutional Law in a Democracy, as this Form of state is based on Man, his Will, Life – and Death. Such legal, »lethal« order has not to give answers to all questions about human dying. But on the base of human Dignity, Equality, Freedom and Religious Feelings clear ideas have to be established about the circumstances of Death, its legal causes and consequences, from suicide to inheritance
Physical Description:124 p.
ISBN:9783428549535