Handeln, Welt und Wissenschaft : Zur Logik, Erkenntniskritik und Wissenschaftstheorie für Kulturwissenschaften bei Friedrich Gottl und Max Weber

Der Nationalökonom Friedrich Gottl ist heute fast völlig in Vergessenheit geraten. Sein Zeitgenosse Max Weber aber schenkte ihm größte Beachtung und Wertschätzung. Stimmt die heutige Einordnung Gottls mit Webers Interpretation überein? Takemitsu Morikawa analysiert die Bedeutung der wissenschaftsthe...

Full description

Main Author: Morikawa, Takemitsu
Corporate Author: SpringerLink (Online service)
Format: eBook
Language:German
Published: Wiesbaden Deutscher Universitätsverlag 2001, 2001
Edition:1st ed. 2001
Series:Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften, Geisteswissenschaften, Vorträge G
Subjects:
Online Access:
Collection: Springer Book Archives -2004 - Collection details see MPG.ReNa
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505 0 |a 0. Einleitung. Fragestellung: Friedrich Gottl und Max Weber -- 1. Gottls Wissenschaftsauffassung -- 2. Zur Logik und Erkenntnistheorie der Sozialwissenschaft -- 3. Handeln und Verstehen des Handelns -- 4. Gottl. Denken der Relation. Denken der Differenz -- 5. Max Webers Fragestellung -- 6. Wert und Kultur -- 7. Idealtypus -- 8. Handlungserklärung durch Verstehen -- 9. Schlußbetrachtung: Die Weltlichkeit des Handelns und die Handlungsbezogenheit der Welt 
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520 |a Der Nationalökonom Friedrich Gottl ist heute fast völlig in Vergessenheit geraten. Sein Zeitgenosse Max Weber aber schenkte ihm größte Beachtung und Wertschätzung. Stimmt die heutige Einordnung Gottls mit Webers Interpretation überein? Takemitsu Morikawa analysiert die Bedeutung der wissenschaftstheoretischen Reflexionen Gottls für die Methodologie und Wissenschaftstheorie Max Webers und trägt damit zur Aufklärung der Entstehungsgeschichte und zum wissenschaftstheoretischen Selbstverständnis der Soziologie bei. Die Gemeinsamkeiten der beiden Denker und ihrer als "Wirklichkeitswissenschaft" konzipierten Wissenschaftstheorie werden deutlich