Das Gleichgewicht halten Interaktionskontexte von Kindern depressiv erkrankter Eltern

In dem Buch wird der Frage nachgegangen, welche Belastungen in Interaktionskontexten aus der Perspektive von Kindern depressiv erkrankter Eltern als Entwicklungsrisiken angenommen werden müssen, wie diese bewältigt werden und wie sich die Beziehungen zwischen Belastungen und Bewältigungshandeln dars...

Full description

Main Author: Heitmann, Dieter
Corporate Author: SpringerLink (Online service)
Format: eBook
Language:German
Published: Wiesbaden Springer Fachmedien Wiesbaden 2013, 2013
Series:Gesundheit und Gesellschaft
Subjects:
Online Access:
Collection: Springer eBooks 2005- - Collection details see MPG.ReNa
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300 |a X, 250 S. 24 Abb  |b online resource 
505 0 |a Ergebnisse der Literaturübersicht -- Forschungsdesign -- Das Gleichgewicht halten. Eine empirische Analyse der Belastungsbewältigung bei Kindern mit einem depressiv erkrankten Elternteil -- Diskussion. Zum Einfluss sozialisatorischer Interaktionskontexte auf das kindliche Bewältigungshandeln 
653 |a Sociology of Family, Youth and Aging 
653 |a Social Structure, Social Inequality 
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856 |u https://doi.org/10.1007/978-3-658-00032-5?nosfx=y  |x Verlag  |3 Volltext 
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520 |a In dem Buch wird der Frage nachgegangen, welche Belastungen in Interaktionskontexten aus der Perspektive von Kindern depressiv erkrankter Eltern als Entwicklungsrisiken angenommen werden müssen, wie diese bewältigt werden und wie sich die Beziehungen zwischen Belastungen und Bewältigungshandeln darstellen. Im Rahmen einer qualitativen Studie wurden Interviews mit Kindern im Alter zwischen 6 und 12 Jahren und deren depressiv erkrankten Eltern durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Belastungen im Rahmen der innerfamiliären sozialisatorischen Interaktion das subjektive Erleben der betroffenen Kinder dominieren. Die sozialisatorischen Belastungen stellen sich oftmals als psychischer Stress für die Kinder depressiv erkrankter Eltern dar und werden mit unterschiedlichen Bewältigungsanstrengungen beantwortet. In Abhängigkeit davon, ob die Belastungen als Schädigung, Bedrohung oder Herausforderung in primären Einschätzungsprozessen bewertet werden, variiert ihr vulnerabilitätsfördernder Einfluss, der zugleich von verfügbaren Ressourcen bestimmt wird. Das kindliche Bewältigungshandeln ist kontextabhängig risikovermindernd oder -steigernd.   Dr. Dieter Heitmann ist Professor für Pflegewissenschaft an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum