Die Globalisierungs- und Weltordnungspolitik der Europäischen Union

Noch immer sehen viele in der europäischen Integration vor allem eine Reaktion und Antwort auf die Globalisierung. Zuletzt wird jedoch sehr intensiv darüber diskutiert, ob und inwiefern die EU selbst eine aktive Globalisierungs- und auch Weltordnungspolitik praktiziert. Diese Studie arbeitet sehr gr...

Full description

Main Author: Bieling, Hans-Jürgen
Corporate Author: SpringerLink (Online service)
Format: eBook
Language:German
Published: Wiesbaden VS Verlag für Sozialwissenschaften 2010, 2010
Edition:1st ed. 2010
Subjects:
Online Access:
Collection: Springer eBooks 2005- - Collection details see MPG.ReNa
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505 0 |a Konturen einer erweiterten Forschungsagenda -- Einleitung: Konturen einer erweiterten Forschungsagenda -- Analyseraster und Interpretationsfolien -- Analyse- und Interpretationsraster europäischer Globalisierungspolitik -- Die Europäischen Union als Arena und Akteur der Globalisierung -- Strukturdeterminanten und Entwicklungsphasen der europäischen Integration -- Die Folgen des Integrationsschubs: politökonomische Dimensionen einer veränderten Funktionsweise europäischer Politik -- Die Europäische Union in der Weltökonomie und Weltordnung -- Schlussfolgerungen und Perspektiven -- Die Europäische Union: vom Handelsblock zum Globalisierungsakteur mit imperialen Ambitionen? 
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520 |a Noch immer sehen viele in der europäischen Integration vor allem eine Reaktion und Antwort auf die Globalisierung. Zuletzt wird jedoch sehr intensiv darüber diskutiert, ob und inwiefern die EU selbst eine aktive Globalisierungs- und auch Weltordnungspolitik praktiziert. Diese Studie arbeitet sehr gründlich, theoretisch-konzeptionell und empirisch heraus, dass dies in beträchtlichem Umfang inzwischen der Fall ist. Nicht zuletzt werden die Kernelemente und Operationsformen eines europäischen Staats-Zivilgesellschafts-Komplexes identifiziert, der auch die Außenbeziehungen EU, insbesondere in den Bereichen der Handels-, Währungs- und Finanzmarkt- sowie auch der Sicherheitspolitik, maßgeblich definiert. Gestützt auf die spezifischen Muster der staatlich-zivilgesellschaftlichen Interaktion verfolgt die EU bislang eine primär kooperative und rechtsbasierte Hegemonialstrategie, die allerdings zunehmend – z.B. mit Blick auf die Energiesicherheit – durch geoökonomische und geopolitische Ziele und Strategieelemente ergänzt wird