Bestimmungsgründe dysfunktionalen Verhaltens in Organisationen Eine Analyse der Forschungsschwerpunkte im Zeitablauf

Dysfunktionales Verhalten in Organisationen ist u.a. aufgrund der hohen Kosten, die damit für die Organisation einhergehen, ein wichtiges Forschungsfeld im Rahmen der Organizational Behavior Forschung. Es charakterisiert intentionales Verhalten, das durch den Verstoß gegen legitime (hypernormgebunde...

Full description

Bibliographic Details
Main Author: Witteck, Christine
Format: eBook
Language:German
Published: Mering Edition Rainer Hampp 2011, 2011
Edition:1. Auflage
Subjects:
Online Access:
Collection: wiso-net eBooks - Collection details see MPG.ReNa
LEADER 02563nmm a2200241 u 4500
001 EB000324819
003 EBX01000000000000000170332
005 00000000000000.0
007 cr|||||||||||||||||||||
008 120820 ||| ger
020 |a 9783866187092 
100 1 |a Witteck, Christine 
245 0 0 |a Bestimmungsgründe dysfunktionalen Verhaltens in Organisationen  |h [electronic resource]  |b Eine Analyse der Forschungsschwerpunkte im Zeitablauf  |c Witteck, Christine 
250 |a 1. Auflage 
260 |a Mering  |b Edition Rainer Hampp  |c 2011, 2011 
300 |a 140 S. 
653 |a Abweichendes Verhalten 
653 |a Organisation 
041 0 7 |a ger  |2 ISO 639-2 
989 |b WISO  |a wiso-net eBooks 
856 4 0 |u https://www.wiso-net.de/document/EBOK,AEBO__9783866187092140  |x Verlag  |3 Volltext 
082 0 |a 330 
520 |a Dysfunktionales Verhalten in Organisationen ist u.a. aufgrund der hohen Kosten, die damit für die Organisation einhergehen, ein wichtiges Forschungsfeld im Rahmen der Organizational Behavior Forschung. Es charakterisiert intentionales Verhalten, das durch den Verstoß gegen legitime (hypernormgebundene) Interessen der Organisation potentiell und vorhersehbar anderen Organisationsmitgliedern und/oder der Organisation Schaden zufügt. Studien zu den Bestimmungsgründen dysfunktionalen Verhaltens in Organisationen lassen sich anhand der eingenommenen Perspektive unterscheiden: Vertreter einer individuellen Perspektive nehmen an, dass die Ursachen unerwünschter Verhaltensweisen dem Individuum inhärent sind, während Verfechter eines situationistischen Ansatzes die Antezedenzien im Kontext des Individuums vermuten. Andere Autoren ignorieren perspektivische Konventionen und wählen viel versprechend erscheinende Determinanten für empirische Überprüfungen. Angelehnt an den Befund aus Walter Nords und Suzy Fox’ Studie „The Individual in Organizational Studies: The Great Disappearing Act?“, dem zufolge das Individuum in der Organizational Behavior Forschung seine exponierte Stellung als zentrale Analyseeinheit weitgehend eingebüßt hat, versucht die vorliegende Untersuchung eine systematische zeitliche und theoretische Durchdringung des Forschungsfeldes der Bestimmungsgründe dysfunktionalen Verhaltens in Organisationen mittels eines Bezugsrahmens, der vier Perspektiven – Analyseebenen – umfasst: Individuum, Interaktion, Organisation sowie die (organisationale) Gruppe. Als Analysegegenstand dient eine umfangreiche und systematisch generierte Grundgesamtheit einschlägiger Studien der letzten 40 Jahre